Eva Schlögl über das kroatische Feeling

IN EINEM VON MÄNNERN DOMINIERTEN FÜHRUNGSKREIS DIE EIGENE POSITION DURCHZUSETZEN, VERLANGT ÜBERZEUGUNGSKRAFT UND AUCH EINE GEWISSE BEHARRLICHKEIT. DIE 29 JAHRE JUNGE EVA SCHLÖGL, TOCHTER VON GRUBER-GESELLSCHAFTER HELMUT SCHLÖGL, HAT BEIDES: STARKE ARGUMENTE UND EINEN LANGEN ATEM.
 
Im Führungskreis von GRUBER-reisen ist sie die Jüngste, verantwortet aber als Geschäftsführerin des BRETANIDE Sport- und Wellness Resort den größten Aktivposten. Mehr als 30 Millionen Euro hat die Familie Schlögl seit 2001 in die große Hotelanlage investiert. Weitere 10 Millionen sind für die nächsten fünf Jahre für Renovierungen und Ausbau vorgesehen. Einmal im Monat reist sie von Graz nach Brač,
um mit dem Hoteldirektor Alfred Hackl die anstehenden Themen zu besprechen. Sie sagt selbst, dass sie das Hotel von außen, wie ein Gast, sieht. Mit der Gästeperspektive fällt es ihr leicht, Qualitätsverbesserungen durchzusetzen.
 
Sie hat eine solide Ausbildung, hat die Tourismusschule in Bad Gleichenberg durchlaufen, International Marketing & Sales Management berufsbegleitend am CAMPUS 02 in Graz studiert, alle  Unternehmensbereiche von GRUBER-reisen kennengelernt. Ihre Bestellung als Geschäftsführerin im Jahr 2016 war dann der folgerichtige Schritt. Was ihr im stressigen Hotelgeschäft sehr zugute kommt, ist ihre ausgeprägte Freude am Sport. Dreimal in der Woche geht sie laufen, im Winter geht's auf die Skier und, man traut es der zierlichen jungen Frau kaum zu, sie kämpft auch als Kickboxerin. „Sport ist für mich essentiell geworden. Der Sport hilft mir nicht nur, den Ausgleich zum Arbeitsalltag zu finden, sondern fördert auch meinen Ehrgeiz.“
 
Eva Schlögl lebt in der Grazer Altstadt. Sie reist gerne und viel. „Da hole ich mir viele Anregungen für unser Hotel“, sagt sie. Überhaupt ist sie stark an Fortbildung interessiert. Aktuell besucht sie einen Coaching Lehrgang, denn Mitarbeiterführung ist in einem doch großen Unternehmen ganz elementar für den Erfolg.