1968 und der Beginn

Am Anfang stand nur ein Bus, das war 1968. Der gelernte Fahrlehrer Walter Gruber setzte sich selbst ans Steuer. Seine Ehefrau Paula schrieb die Reisen aus und übernahm die Rolle der Reiseleiterin. Schnell lernten beide, welche Reiseziele gefragt waren und passten ihr Programm an.

 

Mit wachsendem Erfolg werden auch neue Reiseziele angeboten. Einige davon entstehen durch Zufall oder Plaudereien, wie etwa die montägigen „Einkaufsfahrten“ nach Udine. Diese Kurzreisen waren ursprünglich für Friseurinnen gedacht, die ja bekanntlich jeden Montag frei haben.

1972

Doch Walter Gruber dachte bereits an die nächsten Schritte: Er strebte an, ein Reisebüro zu eröffnen, das auch Reisen anderer Veranstalter vermitteln und Flugscheine verkaufen durfte.

1972 war es soweit – und damit der Grundstein für die weitere Expansion gelegt.

1974 – teuerste Reisebus der Steiermark

Walter Gruber wollte nicht irgendein Busreisen-Anbieter sein, sondern seinen Kunden den besten, komfortabelsten Bus der Steiermark anbieten: Mit kühlen Getränken, einem Bord-WC und großen Fenstern.

 

Das technische Wunderwerk, ein Magirus-Deutz, wurde auch von Branchenkollegen bestaunt.

8 Busse und 2 Reisebüros

Nur drei Jahre später begibt sich Walter Gruber schon wieder auf Neuland: Mit dem Neoplan-Bus, in dem die Passagiere auf einem höheren Niveau als der Chauffeur sitzen.

 

Es geht flott weiter: 8 Busse werden Mitte der siebziger Jahre betrieben.

 

Zwei Reisebüros in Graz und eines in Feldbach bilden das zweite Standbein. Das Veranstalter-Geschäft mit Flugreisen wird ausgebaut; Griechenland bildet den ersten Schwerpunkt.

Die Expansion 1984

Die Expansion wird 1984 auf eine solide Basis gestellt. Die Brüder Michael und Helmut Schlögl steigen in die neu gegründete „Reisebüro Walter Gruber KG“ als Gesellschafter ein.  Michael und Helmut Schlögl sind branchenerfahren: Sie leiten das Busunternehmen Weiss in St. Georgen.

 

Das Unternehmen setzt den Expansionskurs fort: Filialen in der Annenpassage und in der Hans-Resel-Gasse in Graz, in Knittelfeld und in Leibnitz werden eröffnet. Die Filiale Radetzkystraße in Graz erhält 1989 die IATA-Konzession. Jetzt können vor Ort Flüge gebucht und Flugscheine ausgestellt werden.

 

Als Busreisenveranstalter punktet GRUBER-reisen mit hoher Qualität. Die Busse tragen die Aufschrift „GRUBER Luxusbus“. Zu dieser Zeit ist GRUBER-reisen bereits eine der größten Reisebüro-Organisationen in der Steiermark.

Der Beginn des BRETANIDE

Einen großen, mutigen Schritt unternimmt GRUBER-reisen im Jahr 2001: Das Hotel Bretanide auf der dalmatinischen Insel Brač wird gekauft. Der Ausbau in eine Ferienanlage, die österreichischen Komfort- und Service-Anforderungen gerecht wird, erfordert hohe Investitionen.

 

Das Hotel, das an einem der schönsten Strände Kroatiens liegt, wird damit zu einem der beliebtesten und best-ausgelastetsten Hotels Kroatiens.

Moderne Unternehmensstruktur

Intern wird fleißig an einer modernen Unternehmensstruktur gearbeitet: Das Controlling wird ausgebaut, Management Tools werden eingeführt, Geschäftsfelder neu strukturiert.

 

Mitarbeiter und Manager erarbeiten im Jahr 2012 die „GRUBER-reisen Werte“ und verpflichten sich auf deren Einhaltung im Tagesgeschäft.

 

Der Reiseveranstalter wird 2014 reorganisiert und erhält eine neue Führung. Die Eigenprodukte, vor allem das BRETANIDE Sport & Wellness Resort, werden in den Mittelpunkt gestellt. Das hat auch positive Auswirkungen auf die GRUBER-reisen Reisebüros.

GRUBER-reisen heute

Wer auf 50 Jahre Unternehmensgeschichte zurückblickt, erkennt immer wieder Einschnitte, die das Unternehmen verändert haben. Gleich geblieben ist über die Jahre ein eindeutiger Trend: WACHSTUM. GRUBER-reisen hat sich immer wieder verändert und damit die Basis für Wachstum geschaffen. Geschäftsführer und Gesellschafter Michael Schlögl blickt auf „GRUBER-reisen heute“.

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GRUBER-reisen und die Zukunft

Max Schlögl - Das Reisebüro der Zukunft beginnt heute

Für insgesamt 31 Reisebüros trägt er die Verantwortung. Max Schlögl leitet damit die mit Abstand größte Reisebüro-Gruppe in der Steiermark. Damit gehört GRUBER-reisen aber auch zu den „Top Five in Österreich.“  Der junge Manager mit dem offiziellen Titel „Geschäfts- und Vertriebsleitung“ ist seit 2012 in dieser Position tätig und hat sich in dieser kurzen Zeit sowohl den Respekt seiner Kollegen als auch der Wettbewerber erarbeitet.

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Eva Schlögl - Das kroatische Feeling

In einem von Männern dominierten Führungskreis die eigene Position durchzusetzen, verlangt Überzeugungskraft und auch eine gewisse Beharrlichkeit. Die 29 Jahre junge Eva Schlögl, Tochter von GRUBER-reisen Gesellschafter Helmut Schlögl, hat beides: Starke Argumente und einen langen Atem.

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Florian Schlögl - Technik ist nicht alles

Florian Schlögl, 37 Jahre jung, ist derjenige im Führungsteam, der die Entwicklungsrichtung vorgibt. Sein offizieller Titel ist Projektmanager, was einen Hinweis auf seine breitgefächerten Tätigkeiten gibt: Die IT ist sicher sein wichtigstes Betätigungsfeld, aber darüber hinaus kümmert er sich auch um große Umbaumaßnahmen im Filialnetz.

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Ewald Dokter - Eine erfolgreiche Nische

Der für den Reiseveranstalter verantwortliche Prokurist Ewald Dokter hat noch viele Pläne, die aber auf einem stabilen Fundament beruhen. „Uns kommt sehr entgegen,“ erläutert Dokter, „dass für viele Urlauber das Thema Sicherheit eine größere Rolle spielt.“ Als steirischer Reiseveranstalter, der immer auf hohe Qualität achtet, genießt GRUBER-reisen deshalb traditionell einen guten Ruf.

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